Sicherer Untergrund für Spielgeräte im Garten: Welche Lösung ist sinnvoll?

Ein sicherer Untergrund unter dem Spielturm ist ein wichtiger Bestandteil eines gut durchdachten Gartenspielplatzes. Gerade bei Spielgeräten mit einer Podesthöhe von etwa 120 cm lohnt es sich, dem Thema Fallschutz bewusst Aufmerksamkeit zu schenken. Viele Familien in Österreich entscheiden sich für die Montage direkt auf dem Rasen – dennoch gibt es mehrere Möglichkeiten, den Spielbereich zusätzlich abzusichern.





Warum der Untergrund beim Spielturm eine wichtige Rolle spielt

Unsere Spieltürme aus massivem Holz werden sehr häufig auf natürlichem Untergrund wie Rasen oder gewachsenem Boden aufgebaut. Das ist praktisch, fügt sich harmonisch in den Garten ein und erfordert keine aufwendigen Vorarbeiten. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass ein Sturz aus einer Höhe von rund 120 cm – etwa beim Klettern oder Rutschen – nicht ausgeschlossen werden kann.

Ein geeigneter Untergrund kann dabei helfen, die Aufprallenergie zu reduzieren und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Alter der Kinder, der Spielintensität und den örtlichen Gegebenheiten im Garten ab.

Rasen als Untergrund – die häufigste Wahl im Familiengarten

Der klassische Rasen ist auch in Österreich die am häufigsten gewählte Lösung für den Aufbau eines Spielturms. Er wirkt natürlich, ist angenehm begehbar und sofort nutzbar. Ein gepflegter Rasen bietet zwar eine gewisse Dämpfung, ersetzt jedoch keinen gezielten Fallschutz.

Vor allem in stark frequentierten Bereichen – etwa im Auslauf der Rutsche oder unter Schaukeln – kann sich der Boden mit der Zeit verdichten. Es empfiehlt sich daher, den Untergrund regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls auszugleichen.

Natürliche Alternativen: Sand, Rindenmulch oder Holzschnitzel

Viele Familien entscheiden sich bewusst für lose, stoßdämpfende Materialien, um den Spielbereich zusätzlich abzusichern. Diese Lösungen lassen sich gut anpassen und fügen sich optisch harmonisch in den Garten ein:

  • Sand: weich, formbar und besonders beliebt bei jüngeren Kindern – ideal auch für Spieltürme mit integriertem Sandkasten.
  • Rindenmulch: natürliche Optik, gute Dämpfungseigenschaften, sollte jedoch regelmäßig nachgefüllt werden.
  • Holzschnitzel: langlebiger als Rindenmulch, gute Drainage und angenehmes Laufgefühl.

Wichtig ist eine ausreichend dicke Schicht sowie eine klar definierte Fläche rund um den Spielturm, insbesondere im Fallbereich von Rutsche und Schaukel.

Fallschutzmatten als strukturierte Lösung

Fallschutzmatten kommen häufig dort zum Einsatz, wo eine dauerhaft ebene Fläche gewünscht ist oder der Platz begrenzt ist. Sie eignen sich besonders für stark beanspruchte Zonen wie den Rutschenauslauf oder den Bereich unter Schaukeln.

Bitte beachten Sie: Zusätzliche Fallschutzlösungen sind nicht im Lieferumfang unserer Spieltürme enthalten und werden auch nicht über unseren Online-Shop angeboten. Ob und welche Sicherungsmaßnahmen umgesetzt werden, entscheidet jede Familie individuell.

Sicherheit im Alltag: Aufsicht und Eigenverantwortung

Unsere massiven Holz-Spieltürme stehen stabil auf Rasen, Erde oder Sand – auch ohne Fundament oder Verankerung. Dennoch ersetzt Stabilität keine Aufsicht. Besonders bei jüngeren Kindern oder lebhaftem Spielverhalten ist die Anwesenheit eines Erwachsenen ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Die Wahl des Untergrunds sollte daher immer bewusst getroffen werden – angepasst an Alter, Erfahrung und Bewegungsfreude der Kinder sowie an die Gegebenheiten im eigenen Garten.

FAQ – Häufige Fragen zum Untergrund bei Spieltürmen

Ist Rasen als Untergrund ausreichend?
Rasen ist die gängigste Lösung und grundsätzlich geeignet. Bei intensiver Nutzung oder höheren Podesten kann eine zusätzliche Absicherung sinnvoll sein.

Sind Fallschutzmaterialien im Lieferumfang enthalten?
Nein. Materialien wie Sand, Mulch oder Fallschutzmatten gehören nicht zum Lieferumfang und müssen bei Bedarf separat organisiert werden.

Müssen Spieltürme einbetoniert oder verankert werden?
Unsere Spieltürme stehen stabil ohne Fundament. Zusätzliche Maßnahmen können auf eigene Entscheidung umgesetzt werden.

Welche Bereiche sollten besonders berücksichtigt werden?
Vor allem der Auslauf der Rutsche sowie der Bereich unter Schaukeln und Kletterelementen gelten als sensible Zonen.

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